140 Jahre Oberpfälzer Waldverein - Zweigverein Weiden

140 Jahre besteht nun der Zweigverein Weiden. Am 03.12.1877 konstituierte sich in Weiden ein “Verschönerungsverein für Weiden und Umgebung”. Seine Gründung wurde dem Magistrat ordnungsgemäß am 24.01.1878 vom 1. Vorstand Pfarrer Brehm angezeigt. Als Vereinszweck wurde angegeben:”... auf Verschönerung der Stadt Weiden und ihrer Umgebung hinzuwirken”.
Auf Veranlassung des Vereins entstanden daher in den Jahren nach seiner Gründung zahlreiche Veränderungen in der Stadt, die diese Verschönerung bewirken sollten. 1883 wurde der Untere Markt mit Linden bepflanzt, ebenso der freie Platz vor der Gottesackerkirche mit Sträuchern. 1902 wurde die Wachterbrücke errichtet.
Auch kamen aus den Reihen des Vereins informative Schriften über Weiden, so der “Führer durch Weiden und Umgebung” von Heinrich Forster.
Dieser Verein, nun unter seinem 1. Vorsitzenden Dekan Dr. Pfeiffer, schlug 1916 die Gründung eines “Oberpfälzer Waldvereins” vor, um den “Wanderverkehr in wirksamer Weise” in die Täler und Berge der Oberpfalz zu leiten. Dafür sollten durchlaufenden Markierungen geschaffen werden. Am 2. Juli 1916 war es dann soweit, im Kasinozimmer des Hotel Post am Oberen Markt wurde der Oberpfälzer Waldverein, dem bald darauf der Verschönerungs- und Fremdenverkehrverein als Zweigverein beitrat, aus der Taufe gehoben; 1. Vorsitzender wurde Dekan Dr. Pfeiffer.
Zweck dieses Vereins ist es gemäß Satzung von 1971 “die Erziehung seiner Mitglieder zur Heimatliebe und Heimatpflege durch planmäßiges Wandern und die Betreuung seines Wandergebietes. Er unterstützt deshalb alle Bestrebungen, , die mit der Verschönerung der Heimatstadt Weiden und ihrer näheren Umgebung, ihrer Geschichte und des Brauchtums zusammenhängen”.
Naturschutz, Orts- und Landschaftspflege gehören zu den Aufgaben. Die Tätigkeit ist gemeinnützig.
Zu den Aufgaben des Vereins gehört die Herstellung, Unterhaltung und Markierung von Wanderwegen;
die Schaffung und Erhaltung von Aussichtsanlagen und Aufstellen von Ruhebänken;
die Förderung des Naturschutz- und Heimatgedankens;
durch gemeinsame Wanderungen, Fahrten und Vorträge.