Musikanten-Stammtisch am 27. Oktober 2012

So klingt heimische Kultur
Wieder viele Gäste bei Musikantenstammtisch

Weiden. Der Oberpfälzer Waldverein versteht sich als Bewahrer der hiesigen Kultur. Das erklärte Vorsitzender Hans Sperrer bei der Begrüßung zum Musikantenstammtisch in der Strobelhütte. Dass das Interesse an dieser Kultur groß ist, zeigte die Veranstaltung ebenso: Trotz widriger Wetterverhältnisse waren zahlreiche Besucher gekommen.

Schmissige Stücke hatte anschließend die "Parksteiner Sitzweilmusik" im Programm. Dann boten fünf fesche Männer von den "Lintacher Sängern" beeindruckenden Gesang über die Oberpfälzer Heimat. Unter der Leitung von Cornelia Gurdan ließ ferner die "Oberpfälzer Grenzgangmusik" die "Mantler Kirwa" oder die Bibelgeschichte von der Arche Noah erklingen. Als absolut gigantisch bezeichnete Sperrer das Musiktalent des elfjährigen Sologitarristen Peter Gey. Gefühlvoll und besinnlich ging es mit Sigi Sterr und Berthold Hierold auf der Diatonischen zu. Zum Abschluss traten alle Künstler schließlich noch einmal gemeinsam auf.

Durch den Abend führten Organisator Franz Hüttner sowie Hans Fröhlich mit Wortbeiträgen.

Musikanten-Stammtisch am 26.03.2011

Franz Hüttner und die teilnehmenden Musikanten

Musikanten singen "von früher"

Zum 33. Mal spielten Künstler aus der Region beim OWV-Musikantenstammtisch in der Strobelhütte auf.

Zweigvereinsvorsitzender Hans Sperrer und Organisator Franz Hüttner freuten sich wieder einmal über fröhliche Stimmung und zünftige Musik. Mit urbayerischem Ziehharmonika-Spiel trumpfte das Duo Hans Fröhlich und Stefan Scheufler auf. Die Arzberger Kirchbergsänger unter der Leitung von Horst Heil sangen "von früher", berichteten musikalisch "wäi schöi dass woar, wäi mir nu ledig woarn". Eher leisere Töne schlug das "Pauker-Trio" an, das dieses Mal allerdings nur aus zwei Mann bestand. Monika Kunz und Franz Danhauser, laut Hüttner ebenfalls ein "abgespecktes Trio" aus Neualbenreuth, sangen davon, "warum man lieber ledig bleiben sollte". Großes Können bewiesen die "Sait'ndupfer" von Elisabeth Hanauer. Viel Applaus erhielt Franz Hüttner, der in Reimen von seinen Jugendstreichen berichtete, sich Gedanken über die "schöne neue Welt" und "Frisurprobleme" machte.

Bericht im "Neuen Tag": Bernhard Czichon